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Vom Leninismus zum Putinismus Aktuelle Sachbücher über Russland

Alexander Litwinenko, Sergej Skripal, Natalja Estemirowa, Boris Nemzow, Anna Politkowskaja, jüngst Alexej Nawalny - die Liste der Anschläge auf russische Oppositionelle ist lang, kritische Stimmen sind hierzulande nur vereinzelt zu vernehmen. Lauter sind jene, die um Verständnis für Russland werben, darunter etwa Alexander Kluge, der in seinem Buch "Russland-Kontainer" seiner Liebe zu Russland vor allem mit Blick auf Wissenschafts-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte Ausdruck verleiht. Kritischer scheint der von Tamina Kutscher und Friederike Meltendorf herausgegebene Band "Russland entschlüsseln" zu sein, der überraschende Perspektiven auf bekannte Themen wie Donbas, Syrien, Putin, Pressefreiheit, Geheimdienste oder Korruption vermittelt, wie der Dlf versichert. Wladimir Putin empehlen wir gern Claudia Webers Studie zum Hitler-Stalin-Pakt. Der Historiker Martin Aust schaut derweil auf die jüngere Geschichte Russlands. Und Karl Schlögels "Das sowjetische Jahrhundert" gehört ohnehin in jedes gut sortierte Bücherregal.