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Vom Leninismus zum Putinismus (aktualisiert am 13.04.2022) Aktuelle Sachbücher über Russland

1. September 2020. Diese Liste hatten wir bereits nach dem Anschlag auf Alexei Nawalny zusammengestellt. Aus gegebenem Anlass haben wir die Liste aktualisiert, um Russland - und auch die Russlandversteher zu verstehen. Kritische Stimmen waren hierzulande bislang selten zu vernehmen, meist wurde um um Verständnis für Russland geworben. Und doch haben wir auch Kritiker entdeckt: Der Osteuropa-Korrespondent Thomas Urban reagiert in "Verstellter Blick" auf die jüngsten Ereignisse, nimmt aber auch die Fehler der deutschen Ostpolitik in den Blick. Kritisch scheint auch der von Tamina Kutscher und Friederike Meltendorf herausgegebene Band "Russland entschlüsseln" zu sein, der überraschende Perspektiven auf bekannte Themen wie Donbas, Syrien, Putin, Pressefreiheit, Geheimdienste oder Korruption vermittelt, wie der Dlf versichert. Catherine Belton blickt in das System Putin, in das mafiöse Netzwerk früherer KGB-Agenten und beleuchtet vor allem Putins Rolle als KGB-Agent in Dresden nach dem Mauerfall. Putin empfehlen wir indes gern Claudia Webers Studie zum Hitler-Stalin-Pakt. Der Historiker Martin Aust schaut derweil auf die jüngere Geschichte Russlands. Und Karl Schlögels "Das sowjetische Jahrhundert" gehört ohnehin in jedes gut sortierte Bücherregal.