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  1. Im leeren Raum
    Geetanjali Shree
    Im leeren Raum
    • Lotos Werkstatt-Verlag
    • 2018
    • Taschenbuch
    • 227 Seiten
    15,80

    Auf Lager

    Eine Bombe explodiert in einem Universitätscafe. Neunzehn Studenten sterben. Ein Dreijähriger überlebt das Attentat, geschützt in einem >leeren Raum<. Die Eltern eines achtzehnjährigen Opfers bringen ihren geliebten Sohn nach Hause, in einer Urne - und das verwaiste dreijährige Kind, lebend. Mit dem Tod des Einen beginnt das Leben des Anderen. Ein Leben im Schatten des unbekannten und doch vertraut werdenden `Bruders¿, im leeren Raum seiner Hinterlassenschaft. Alle Gefühle, Gedanken und Erwartungen seiner neuen Eltern gelten doch dem anderen. Wer ist er also? Was ist seine Identität? Der Roman beschreibt in eindrucksvollen Details die Geschichte der Phantomfamilie nach dem Verlust des Sohnes, die öffentlichen Gedächtnisfeiern, die persönliche Trauer von Vater und Mutter, die Begräbnisriten, den fast täglichen Dialog zwischen altem und neuem Sohn, ihrem Verhältnis zum väterlichen Herkunftsort, dem Eintritt der ehemaligen Geliebten des alten Sohns und nunmehrigen Geliebten des neuen Sohns in die Geschichte und ihr tragischer Ausgang. Die Autorin wird nicht müde, die ungezählten Facetten einer nach allen Seiten offenen Chronologie von möglichen Ereignissen nachzuzeichnen. Welchen Sinn hat etwa der jahrtausendalte Diskurs über Herkunft und Wurzeln - der Banyan-Baum wird hier zum bedeutenden Symbol - wenn man im Zeitalter der Bomben von einem Moment zum anderen zerfetzt und verstreut werden kann und die Geschichten über den Tod hinaus sich ins Unendliche ausweiten müssen, wollen sie nicht selbst in einem weiteren Tod enden. >D…