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Neue Taschenbücher im Februar 2026 Mit Empfehlungen zu Lana Lux, Kurt Prödel, Clemens Meyer und Ines Geipel
Geradezu hymnisch bespricht Schriftsteller Clemens J. Setz in der FAZ Kurt Prödels Coming-of-Age Geschichte über den Außenseiter "Klapper", der sich in seine Mitschülerin Bär verliebt: Wie Prödel hier eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei sympathischen Sonderlingen entspinnt, sprachlich frisch und originell, findet er geradezu meisterhaft. "Erschütternd realistisch" ist Lana Lux' Roman "Geordnete Verhältnisse" für die FAZ: Die Geschichte über eine Ukrainerin, die in eine gewalttätige Beziehung gerät, ist authentisch, facettenreich und dramaturgisch geschickt angelegt. Auch die Zeit hat selten so fesselnd und sogar witzig von der Anziehungskraft des Bösen gelesen. Clemens Meyers begeisterte mit seinem monumentalen Roman "Die Projektoren" alle: Sätze, die "tiefdunkel funkeln" macht die SZ hier aus, die FAZ geht auf einen irren Ritt durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts mit literarischem Höchstanspruch. Überwältigt ist auch die Zeit von diesem Panorama, das sich von Jugoslawien bis zum NSU spannt und in jeder Hinsicht "hochgebildet" ist. Wie ist der Osten zum Sorgenkind Deutschlands geworden? Die Kritiker fanden bei Ines Geipel, deren Vater Stasi-Auslandsspion war, interessante Antworten: In ihrem Buch "Fabelland" untersucht sie die Nachwirkungen von 56 Jahren Diktatur und kritisiert die mangelnde Aufarbeitung dieser Geschichte - die SZ lobt das Werk als klug, "stilistisch anspruchsvoll" und zugleich persönlich.