Die 100 besten Bücher des 21. Jahrhunderts Gekürt von der New York Times

25. Juli 2024. 503 Schriftsteller und ‌Autorinnen haben zusammen mit der New York Times Book Review die einhundert wichtigsten und einflussreichsten Bücher des 21. Jahrhunderts ausgewählt. Gleich dreimal vertreten ist Elena Ferrante: Auf Platz 1 hat es der erste Band ihrer "Neapolitanischen Saga" geschafft! Die Kritiker sind der Geschichte über zwei unzertrennliche Freundinnen im Neapel der Nachkriegszeit beinahe restlos verfallen: die FAZ urteilte schlicht "grandios", die Zeit sah hier nichts weniger als ein "epochales literaturgeschichtliches Ereignis". Die taz verliebte sich in die Figur der hypersensiblen Lila. Ganz vorne dabei ist auch Hilary Mantels Historienroman "Wölfe". Von Mantels Romantrilogie um den Lordkanzler Thomas Cromwell, der von 1530 bis zu seiner Hinrichtung 1540, die Geschicke Englands bestimmte, war die Zeit völlig hingerissen, die FR staunt über die Gegenwärtigkeit der Erzählung. Auf den nächsten Plätzen folgen Edward P. Jones' Pulitzer-Preis gekrönter Roman "Die bekannte Welt" und die legendären "Korrekturen" von Jonathan Franzen. Ansonsten mit dabei: Marilyn Robinson mit "Gilead", Alice Munros "Himmel und Hölle", Ian McEwans Roman "Abbitte", Dona Tartt mit "Der Distelfink", Matthew Desmonds erst kürzlich erschienene Abhandlung "Armut" und viele mehr.