250 Jahre USA Bücher zur Geschichte der Verfassung und Trumps Amerika
10. Juni 2026.
Am 4. Juli feiern die USA 250 Jahre Unabhängigkeit. Ein Jubiläum, das mit Blick auf die politischen Entwicklungen der letzten Jahre eher für Kopfzerbrechen als für Feierstimmung sorgt. Die zentrale Frage, die über allem schwebt ist: Wie konnte es dazu kommen? Wie wurde ein schwadronierender Populist zum mächtigsten Mann der Welt? Und wie konnte er in kürzester Zeit die amerikanische Demokratie in ihren Grundfesten erschüttern. Vielleicht kann ein Blick in die Vergangenheit Antworten liefern? Die Historikerin Jill Lepore taucht tief in die Geschichte der amerikanischen Verfassung und zeigt, wie die sogenannten "Originalisten" dafür sorgten, das diese als ein unveränderbares Dokument angesehen wurde, ganz im Gegensatz zur Idee der Gründungsväter - Zeit, das zu ändern, ruft sie. Auch der Historiker Hiram Kümper geht zum Ursprung zurück und untersucht den "Mythos 1776", der bis in die Gegenwart nachwirkt. Der Soziologe Arlie Russell Hochschild sucht in der Gegenwart nach Erklärungen und reist dafür in den zweitärmsten Kongressbezirk der Vereinigten Staaten, nach Pikeville in Kentucky: Dort haben mehr als achtzig Prozent für Donald Trump gestimmt - ein Bericht, der sichtbar macht, wie Armut und verletzter Stolz Populisten auf den Thron helfen. Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub zeigt in "Was das Valley herrschen nennt", wie die Tech-Giganten von Musk bis Thiel die Macht in den USA an sich gerissen haben. Auch die Unternehmerin Aya Jaff widmet sich der "Broligarchie" des Silicon Valley und kann aus eigener Erfahrung erzählen. Und die Journalistin Luzia Geier fokussiert in ihrer Biografie auf Trumps links-liberalen Antagonisten: den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani. Diese und viele Bücher mehr zum Thema finden Sie in der folgenden Liste, die wir natürlich stetig für Sie aktualisieren: