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Rainer Lämmerhirt / Eberhard Hälbig. Luftkrieg im Raum Eisenach – Gotha – Hainich – Werratal – Thüringer Wald 1943–1945. Verlag Rockstuhl, 2012.

Rainer Lämmerhirt / Eberhard Hälbig

Luftkrieg im Raum Eisenach - Gotha - Hainich - Werratal - Thüringer Wald 1943-1945

  • Rockstuhl Verlag
  • 2012
  • Gebunden
  • 223 Seiten
  • ISBN 9783867773485
Autoren: Eberhard Hälbig und Rainer Lämmerhirt, 224 Seiten mit 206 Fotos und Abbildungen. 2. Auflage 2013 Inhalt 1\. Die Entwicklung des Luftkrieges über dem Deutschen Reich vom Sommer 1943 bis zum Kriegsende und dessen Wirkungen auf Westthüringen 8 2\. Big Week 23 3\. Die Briten 55 Bomber Command 55 Der Angriff auf Nürnberg 66 Erinnerung und Mahnung 78 Gedenken zum 65. Jahrestag 81 Die Katastrophe von Sättelstädt 84 4\. Die Amerikaner 90 12\. Mai 1944: Craula/Mihla und der Kampf ums Öl 90 Die späte Heimkehr 106 Gotha, 27. September 1944 114 "Wen interessiert das noch, wenn wir nicht mehr sind?" 121 Eisenacher Straße, 27. September 1944 127 7\. Oktober 1944 - ein Schicksalstag für
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Eisenach 135 Hell from Heaven - 21. November 1944 142 Little Friends 149 5\. Die alliierten Maschinen beherrschen den Luftraum 175 Das Wunder von Frankenroda 175 Luftangriffe bereiten die Bodenkämpfe vor 179 6\. Deutsche - Abstürze und Abschüsse deutscher Maschinen 183 Absturz einer deutschen He 177 183 Abschuss einer Me 109 bei Schnellmannshausen 185 Anfang April 1945 tobten schwere Luftkämpfe über der Werra 187 Eine deutsche Me 109 bei Ütteroda 191 7\. Bilanz 197 8\. Anhang 200 Eingesetzte Flugzeugtypen RAF-Bomber 200 Britische Jagdflugzeuge 203 US-Bomber 204 US-Jagdflugzeuge 207 Deutsche Jagdflugzeuge 212 Quellennachweis/Verwendete Literatur 217 Aus dem Vorwort: Als Mitte der 90er Jahre mein Interesse für Luftkriegsgeschichte durch einen Abschnitt in Martin W. Bowmans Buch "GREAT AMERICAN AIR BATTLES of WW II" geweckt wurde, ahnte ich nicht, dass dies einmal zur Passion werden würde. In diesem Buch las ich etwas über Luftkämpfe im Werratal und anderen Orten, die ich kannte, Lauchröden, Herleshausen und Eisenach selbst. Ich begann Fragen zu stellen und fand schnell heraus, dass ich einen mächtigen Gegenspieler hatte: Die Zeit. Der Krieg war, Gott sei Dank, seit 50 Jahren vorbei. Viele Veteranen und Zeitzeugen waren bereits gestorben. Bei den noch Lebenden hatte die Zeit die Geschehnisse und die Erinnerung daran verklärt. Manche hatten etwas gehört oder konnten sich schwach an etwas erinnern, was man ihnen mal erzählt hatte. Und so war es nicht immer einfach aus dem Gehörten die Fakten herauszufinden. Die offizielle Quellenlage war ebenfalls sehr unterschiedlich. Die Lastigkeit dieses Buches zugunsten der Alliierten spiegelt sich darin wider. Bei den Amerikanern gab es die MACR-Berichte. Die sind überaus hilfreich, besonders wenn beschlagnahmte deutsche KU-Berichte anhängig sind. Auch die Engländer bieten eine Vielzahl von Quellen an. Bei den Deutschen wird es ausgerechnet in den letzten Kriegsmonaten, die gerade für unsere Gegend viele Ereignisse von abgestürzten deutschen Flugzeugen bereithält, sehr schwierig, beziehungsweise fast unmöglich, ohne den "Freund Zufall" gesicherte Daten herauszufinden. Mit dem Tausendjährigen Reich verschwanden auch die "Buchhalter" und "Statistiker" dieses Reiches. Während der Auflösung der nationalsozialistischen Strukturen kümmerte sich niemand mehr um Einzelschicksale. Ein Beispiel dafür ist der Flugzeugabsturz bei Ütteroda im April 1945. Dabei starb ein junger Mensch, den niemand zu kennen scheint, der keine Vergangenheit mehr hat. Auch er hatte eine Mutter und eine Familie, die nicht weiß, wo er geblieben ist. Viele gelten seit den Kämpfen um die Werralinie als vermisst und werden es wohl leider auch bleiben. Rainer Lämmerhirts Idee war es, aus dem umfangreichen Material, das ich mit Hilfe von Freunden, Zeit und Geld über die Jahre zusammengetragen hatte, dieses Buch zu verfassen. Ein Stück Thüringer Geschichte sollte so vor dem Vergessen bewahrt werden. Also machten wir uns an die Arbeit. Der Leser mag beurteilen, ob das gelungen ist.

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