Für statistische Zwecke und um bestmögliche Funktionalität zu bieten, speichert diese Website Cookies auf Ihrem Gerät. Das Speichern von Cookies kann in den Browser-Einstellungen deaktiviert werden. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Cookie akzeptieren
Moses, Dirk. Nach dem Genozid - Grundlage für eine neue Erinnerungskultur. Matthes & Seitz Verlag, 2023.

A. Dirk Moses

Nach dem Genozid

Grundlage für eine neue Erinnerungskultur
  • Matthes & Seitz Verlag
  • 2023
  • Taschenbuch
  • 159 Seiten
  • ISBN 9783751805650
Übersetzung: David Frühauf
Aus dem Englischen von David Frühauf. Für A. Dirk Moses stellt der Völkermord einen doppelten Gewaltakt dar: Einerseits vollzieht er den massenhaften Mord an Menschen und traumatisiert ganze Bevölkerungen für Generationen. Andererseits bringt ein derart grausames Verbrechen eine neue Kategorie des Bösen hervor, das ein Nachleben entwickelt. Als "das Verbrechen aller Verbrechen" stellt der Genozid unweigerlich eine normative und moralische Hierarchie der Gewalt auf. Er wird zum Maßstab für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, der es erlaubt, Gewaltgeschichten kategorisch zu unterscheiden. Dagegen entwickelt Moses eine Theorie, die differenzierter und inklusiver ist. Statt unterschiedliche Gewalterfahrungen und Traumata gegeneinander auszuspielen, schlägt er eine Perspektive vor, die Verbindungen befördert und die Solidarität unter
Mehr Weniger
den Opfern stärkt. Moses' Ansatz ist dabei gerade für die deutsche Erinnerungskultur von Bedeutung.

Auf Lager