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Neue Taschenbücher im Januar 2026 Mit Empfehlungen zu Han Kang, George Saunders, Anne Applebaum und vielen anderen

Im Taschenbuch-Januar stehen die Preisträgerinnen Schlange! Wir haben Literaturnobelpreis-, Buchpreis- und Friedenspreisträgerinnen und mehr! Da ist zum Beispiel die Lyrikerin Martina Hefter, die gleich mit ihrem Debütroman "Hey, guten Morgen, wie geht's dir?" den Deutschen Buchpreis gewann: Die Jury zeichnete die Geschichte über eine Künstlerin, Mitte 50, die nachts mit einem nigerianischen Liebesschwindler, einem sogenannten Lovescammer, chattet, für die klug choreografierte Mischung aus "Melancholie, Euphorie" und Reflexionen über Vertrauen und Täuschung aus. Zurecht hat der Roman den Preis auch für die "fantasievolle, poetische" Sprache erhalten, urteilte der Dlf Kultur. Mindestens preiswürdig sind auch die Stories, die uns George Saunders in "Tage der Befreiung" erzählt: Die Geschichten, die uns in unterirdische Vergnügungsparks, moralische Abgründe und allerlei Alltagsgefängnisse führen, zeichnen auch eine dystopische Version der USA als Faschistenstaat, meinte die faszinierte NZZ. Die "Kraft biblischer Gleichnisse" attestierte die Zeit diesen auch sprachlich brillanten Stories - und die SZ sieht hier schon einen künftigen Klassiker. Patrick Bringleys "All die Schönheit dieser Welt" ist ein schönes Antidot gegen die Krisen der Welt. Nach dem Tod seines Bruders gab der amerikanische Autor seinen Job auf und arbeitete für ganze zehn Jahre als Aufseher im New Yorker Metropolitan Museum of Art: Die Beobachtungen, die Bringley, zu Ausstellungen, Besuchern und Mitarbeitern macht, aber auch die Dialoge, die er mit einzelnen Kunstwerken führt, begeisterten NZZ und Dlf Kultur: "Ein Glücksfall" befand der Dlf Kultur und die NZZ freute sich nicht zuletzt über spannende und seltene Einblicke hinter die Kulissen eines der größen Museen der Welt. 2024 erhielt Anne Applebaum den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, im gleichen Jahr erschien ihr Buch "Die Achse der Autokraten", das seit seinem Erscheinen nichts an Aktualität eingebüßt hat: Zu lernen ist hier, wie Autokratien kooperieren, um sich an der Macht zu halten - beispielsweise wenn der Iran Drohnen an Russland liefert. Die RezensentInnen aller großen Zeitungen haben das Buch einstimmigt empfohlen, und "atemberaubend gut geschrieben" ist es auch noch, befand die FAS.