Nach dem Tod seines Bruders beschließt Patrick Bringsley seine journalistische Tätigkeit zu kündigen und Museumswärter im Metropolitan Museum zu werden - von seinen Beobachtungen, die nun vorliegen, ist Rezensentin Christine Brinck sehr angetan. Nicht nur kriege der Leser einen interessanten Einblick hinter die Kulissen eines der größten Museen der Welt, es sei Patrick Bringleys Art durch die Bereiche zu gehen und "Zwiesprache" mit den Objekten zu halten, lesen wir. So bewundert Bringley etwa, wie das Haupt der ägyptischen Königin Hatschepsut auf die vielen Besucherströme hinunterblickt. Oder er trauert einem Benin-Kunstwerk vorzeitig nach, welches zurück nach Benin-Stadt geschickt werden soll, resümiert Brinck. Während seiner Tätigkeit lernt Bringsley innezuhalten und wird zum "Cicerone in dem Riesenmuseum", schreibt Brinck. Wie man von der Kunst lernen kann, bringt Bringley hier auf den Punkt, lobt Brinck schließlich.