- Konstanz University Press
- 2024
- Gebunden
- 450 Seiten
- ISBN 9783835391796
Angesichts der »neuen Flüchtlinge« aus dem Globalen Süden und mit Ende des Nachkriegsbooms zeichnete sich in den westlichen Gesellschaften seit den 1970er-Jahren eine restriktive Wende in der Asyl- und Migrationsfrage ab. War es in dieser Konstellation denkbar, eine emanzipatorische Asylpolitik »von unten« zu praktizieren? Jonathan Pärli untersucht diese Frage am Beispiel der »anderen Schweiz«, einer innovativen und international vernetzten Solidaritäts- und Protestbewegung. Abschottung und Abschiebungen sind keine Sachzwänge und liberale Asylpolitik ist kein humanitärer Luxus. Von dieser Überzeugung getragen entstand in der Schweiz seit 1973 eine soziale Bewegung. Impulse hierfür gingen von Geflüchteten aus Zaïre, Chile, der Türkei oder Sri Lanka aus. In kollektiven Protesten und
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