- FISCHER, S.
- 2024
- Gebunden
- 416 Seiten
- ISBN 9783103976199
Übersetzung: Verena von Koskull
Aus dem Italienischen von Verena von Koskull. In Italien zählt Igiaba Scego schon lange zu den wichtigsten Stimmen des Landes. Nun legt sie einen autofiktionalen Familienroman vor, geschrieben als Brief einer Autorin an ihre Nichte im fernen Kanada. Scego erzählt von Brüdern und Schwestern, von Mogadischu und Italien, von einem Silvesterabend 1990 in Rom. Ein Mädchen macht sich fertig für eine Party, als im Fernsehen verkündet wird, dass in Somalia ein Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Das Mädchen geht auf die Party, aber wird sich den Rest seines Lebens daran erinnern, wie in diesem Moment der Jirro, die Krankheit der Diaspora, in ihren Körper eingezogen ist. Ein Zustand,
Mehr Weniger
der dazu führt, dass die Familie eine Generation nach Kriegsbeginn so in die Welt zerstreut ist, dass Verwandte oft nicht einmal mehr eine gemeinsame Sprache haben. Am Telefon, in Briefen und Gesprächen trotzt die Tante der Sprachlosigkeit. Faden um Faden verwebt sie Welt- und Familiengeschichte, Schrecken und Liebe zu einer großen Erzählung der Hoffnung.
26,00
€
inkl. MwSt.zzgl. Versand
Auf Lager