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Büchnerpreis für Ursula Krechel Eine Auswahl ihrer Werke

Der Georg-Büchner-Preis geht in diesem Jahr an Ursula Krechel. Die 1947 in Trier geborene Schriftstellerin setzt in ihren zahlreichen Arbeiten "den Verheerungen der deutschen Geschichte und Verhärtungen der Gegenwart die Kraft ihrer Literatur entgegen", heißt es in der Begründung der Jury. "In ihrer Lyrik, nachlesbar in dem Auswahlband 'Die da' (2013), nimmt sie Redewendungen beim Wort und seziert die Versehrungen und Hoffnungen des Alltags, die Innenansichten der Klassenverhältnisse. Ihre aus umfangreichen Recherchen hervorgegangene Romantrilogie 'Shanghai fern von wo' (2008), 'Landgericht' (2012) und 'Geisterbahn' (2018) erweist sich als eine große Erzählung der Vertreibung und Verfolgung von Juden und Sinti und der Rückkehr in ein Deutschland, in dem das Exil in die Erfahrungen von Fremdheit und Nicht-Zugehörigkeit mündet. Das Thema der Selbstbehauptung, Wiederentdeckung und Fortentwicklung weiblicher Autorschaft zieht sich als roter Faden durch ihr gesamtes Schaffen." Wir gratulieren Ursula Krechel und haben für Sie natürlich eine Liste mit einer Auswahl von Krechels Werken zusammengestellt.