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Boris Vildé (1908-1942) war ein russisch-französischer Ethnologe, Linguist und Widerstandskämpfer in der Résistance. Vilde kam im Sommer 1932 als Spezialist für die Bewohner der Arktis am Musée de l'Homme nach Paris und wurde 1936 nach Frankreich eingebürgert. Nach der 1940 erfolgten Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht begann er Mitglieder für eine Widerstandsbewegung zu rekrutieren. Vildés Untergrundnetz sammelte Informationen über deutsche Stellungen, die sie über Mittelsmänner an London weiterreichten, war als Fluchthelfer tätig und publizierte eine Untergrundzeitung namens Résistance. Boris Vildé wurde am 26. März 1941 auf der Place Pigalle von der Gestapo verhaftet. Am 23. Februar 1942 wurden Vildé und sechs weitere Widerstandskämpfer in der Festung Mont Valérien erschossen.