Die Scham muss die Seite wechseln Bücher zum Thema sexuelle Gewalt gegen Frauen und körperliche Selbstbestimmung

26. März 2026. Der Fall Gisèle Pélicot erschütterte die Welt. Ihr mutiger Ausspruch vor Gericht, die Scham müsse die Seite, nämlich von ihrer auf die der Täter, wechseln, setzte einen feministischen Markstein. Nun sorgen Colin Fernandens' Vorwürfe gegen ihren langjährigen Ehemann Christian Ulmen für Entsetzen. Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist schockierender Alltag, gleichzeitig gibt es durch die Künstliche Intelligenz eine ganz neue Dimension des Missbrauchs, so entstanden nur wenigen Tagen mit Elon Musks KI-Chatbot Grok Millionen von Bildern digital entkleideter Frauen. In der folgenden Liste haben wir aktuelle Romane und Sachbücher zum Thema sexuelle Gewalt gegen Frauen und körperliche Selbstbestimmung zusammengestellt: Jaqueline Harpmanns nach dreißig Jahren endlich ins Deutsche übersetzte Dystopie "Ich, die ich Männer nicht kannte", bringt dass Gefühl einer diffusen, allgegenwärtigen Bedrohung auf den Punkt. Die Philosophin Manon Garcia reflektiert in "Mit Männern leben" den Pélicot-Prozess und fragt, wie ein gesellschaftliches Miteinander der beiden Geschlechter für Frauen überhaupt noch möglich ist. Auch Margarete Atwoods "Der Report der Magd", quasi die Ur-Dystopie über die systematische Unterdrückung der Frau, darf auf dieser Liste nicht fehlen. Diese und viele weitere lesenswerte Bücher zum Thema finden Sie im Folgenden: