- mandelbaum verlag eG
- 2026
- Taschenbuch
- 304 Seiten
- ISBN 9783991365211
Die westliche Modernität definiert sich über den Anspruch, den Einzelnen die Freiheit zu bringen – im Gegensatz zu Gesellschaften, welche in der Freiheit das Privileg einer Minderheit sahen. Dieses Vorhaben ist gescheitert. Zu einem Zeitpunkt, wo soziale Ungleichheit explodiert und Freiheitsbeschränkungen um sich greifen, hinterfragt Aurélien Berlan die zugrunde liegende Idee der Freiheit radikal. Hinter dem Ideal der Emanzipation durch ein Heraustreten aus der Verbundenheit mit der Natur erkennt er das aristokratische Streben nach einer »leichten Existenz«: den Wunsch, den beschwerlichen Aufgaben des Alltags enthoben zu sein. Soziale Ungleichheit und ökologische Katastrophe sind insofern untrennbar miteinander verbunden, als die Befreiung von den Notwendigkeiten des Alltagslebens die
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