- mandelbaum verlag eG
- 2025
- Taschenbuch
- 272 Seiten
- ISBN 9783991361114
Vor 50 Jahren wurde es besetzt, dann von der Gemeinde Wien renoviert und subventioniert übergeben – das Amerlinghaus. Unzählige Initiativen sind daraus hervorgegangen. Als das erste in Wien durch Besetzung erkämpfte Kultur- und Kommunikationszentrum in den 2010er Jahren zerschlagen werden sollte, zeigte das Amerlinghaus sein kämpferisches Gesicht – mit Demos im Bobo-Bezirk, Punk-Konzerten im Shopping-Paradies und Vernetzungen mit aktuellen Hausbesetzer:innengruppen. Das Amerlinghaus ist widersprüchlich: »Selbstverwaltung ja, aber bezahlte Angestellte, wie soll das gehen?« Das Amerlinghaus ist offen und niederschwellig. Unzählige Menschen nutzen es auf unbürokratische Art, ohne vorher Gesinnungsüberprüfungen bestehen zu müssen: Kunstinitiativen, migrantische Selbstorganisierung, politische Basisinitiativen und viele andere mehr. Eine reich bebilderte Auswahl aus
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