- Engelsdorfer Verlag
- 2024
- Taschenbuch
- 212 Seiten
- ISBN 9783969408599
Eroberungen wurden oft als „Entdeckungen“ oder als „Entwicklungshilfe“ verharmlost. Die Schicksale der Eroberten verlieren sich dagegen. Betraten aber die Eroberer tatsächlich meist leere Länder mit „jungfräulichem“ Boden? Lebten dort wirklich nur einige Wilde, die schnell eingeschleppten europäischen Krankheiten zum Opfer fielen? Die Autoren werfen einen neuen Blick auf den europäischen Kolonialismus. Schließlich ist Europa selbst das Produkt einer feindlichen Übernahme und aktuell wieder im Fadenkreuz eines Beutezuges. Dieses Buch lässt Zeitzeugen sprechen, zieht Parallelen und beantwortet die Schlüsselfragen. Was macht eine Gesellschaft für eine Unterwerfung anfällig? Wie gelingt es kleinen Gruppen, zahlenmäßig überlegene Gesellschaften unter ihre Kontrolle zu bringen? Wie schützt man sich vor dem Verlust
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