Jörg Scheidt
Von Schädeln, Opfergruben und Heiligtümern
- Edition Roter Drache
- 2024
- Taschenbuch
- 294 Seiten
- ISBN 9783968150680
Viele Archäologen definieren die gezielte Bestattung der Verstorbenen als eine der ersten religiösen Handlungen. Schon früh fingen die Menschen an, die Gräber wieder zu öffnen und die Schädel aus diesen zu entfernen. Teilweise waren diese Ahnenschädel über viele Jahrhunderte in Gebrauch. Einen Höhepunkt dieser Sitte war das sogenannte Neolithikum, also die Jungsteinzeit, deren ersten Ausläufer ca. 10.000 v. Chr. spürbar wurden. In dieser Zeit wurden die Menschen sesshaft, sie domestizierten Tiere und Pflanzen und veränderten somit radikal ihre bisherige Lebensweise. Diesen Wandel sehen wir auch in den kultischen Hinterlassenschaften. Gerade in dieser Zeit sehen wir starke Veränderungen im archäologischen Fundspektrum. Gewaltige Anlagen, wie der Göbekli Tepe
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