- Büchner-Verlag
- 2026
- Gebunden
- 496 Seiten
- ISBN 9783963173790
Mit »Barrikaden« legt Tom Ullrich eine medienhistorische Fallstudie zu einer der populärsten und kontroversesten Protesttechniken des 19. Jahrhunderts vor. Am französischen Beispiel befragt er den Mythos des revolutionären Paris und zeichnet die materiellen und medialen Bedingungen eines Protests nach, der sich noch nicht auf ein Recht auf Versammlungsfreiheit berufen konnte. Barrikadenbau und Straßenkampf waren seit der Julirevolution von 1830 nicht nur eine gängige Praxis, sondern entwickelten sich auch zu einem mächtigen Symbol des Widerstands, über das man nirgendwo mehr stritt als in Paris. Dort gerieten Barrikaden zu einem regelrechten Kulturphänomen, das obsessiv vermittelt, erinnert und angeeignet wurde. Wie komplex und plural der Umgang mit historischen Barrikaden
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Am 16.12.2026