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- manifest.
- 2024
- Taschenbuch
- 202 Seiten
- ISBN 9783961561315
Fünfzig Jahre nach ihrer Niederschlagung bleibt die chilenische Revolution von 1970-73 ein Bezugspunkt, nicht nur in Chile, sondern international, sowohl für die Arbeiterinnenklasse und ihre Organisationen als auch für die kapitalistischen Klassen. In Chile ist das Erbe des Putsches nach der Massenbewegung von 2019 erneut heftig umstritten. Die Verteidigerinnen des Kapitalismus sehen sich gezwungen, die blutige Unterdrückung der Arbeiterinnenbewegung stärker als je zuvor zu rechtfertigen und darauf zu bestehen, dass sie, so brutal sie auch war, notwendig war, um Chile vor einer »marxistischen Diktatur« zu »retten«. Darin spiegelt sich die Angst der herrschenden Klassen wider, dass im krisengeschüttelten Kapitalismus der 2020er Jahre möglicherweise viele Chiles vor
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