- Olzog
- 2016
- Gebunden
- 560 Seiten
- ISBN 9783957681751
"Die Eroberung Kretas durch eine Invasion, die ausschließlich durch die Luft erfolgte, war eine der erstaunlichsten und kühnsten Taten des Krieges. Sie war auch das bemerkenswerteste Luftlandeunternehmen des Krieges", urteilte der britische Militärhistoriker Liddel Hart. "Noch nie hatte die Welt ein kriegerisches Schauspiel dieser Art gesehen", schrieb Englands Kriegspremier Winston Churchill in seinen Memoiren. Und so fand dieses spektakuläre Ereignis in der englischsprachigen Welt auch weitaus größere publizistische Beachtung als im deutschen Sprachraum, wohl weil diese Schlacht in der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland schon bald durch die Berichte über den unmittelbar danach beginnenden Russlandkrieg überlagert wurde. Das sollte auch in der Nachkriegszeit bestimmend bleiben, so dass es bis heute an einer umfassenden und verständlich geschriebenen Schlachtbeschreibung mangelt. Dabei steht Kreta 1941 auch für die erste See-Luft-Schlacht der Kriegsgeschichte und den Beginn des Partisanenkrieges im Zweiten Weltkrieg. 75 Jahre nach der "Operation Merkur" ist es an
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