Beiträge zur Geschichte des Burschenbunds-Convents B. C.
- Hentrich & Hentrich
- 2025
- Gebunden
- 386 Seiten
- ISBN 9783955657178
An den Universitäten der Donaumonarchie und im Deutschen Kaiserreich gründeten sich mit dem zunehmenden Antisemitismus Ende des 19. Jahrhunderts paritätische Korporationen, die für die Gleichberechtigung aller Studenten eintraten und die Ausgrenzung nach Religion oder Herkunft ablehnten. Sie legten Farben an, verlangten unbedingte Satisfaktion und schlugen Bestimmungsmensuren. Nach dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenbruch durch den Ersten Weltkrieg gründeten zehn paritätische Korporationen am 31. August 1919 in Berlin den Dachverband Burschenbunds-Convent (B. C.). Die liberalen Grundsätze, die freiheitlichen Ideale der Urburschenschaft und die deutsch-nationale Einstellung auf dem Boden der Weimarer Republik sollten die nationalistischen und rassistischen Tendenzen der völkischen Verbände überwinden. Damit hatte der B. C. eine Sonderstellung
Mit Beiträgen von Gregor Gatscher-Riedl | Gerd Mohnfeld | Matthias Stickler
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