Ob es in den Ferien ans Meer geht oder in die Berge ist in der hier vorgestellten Familie nicht die Frage, dazu reicht das Geld nicht. Es geht wie immer ins Freibad, und um das Freibad herum entfalten sich die Abenteuer der drei Kinder aus der Georg-Elser-Straße. Arm, aber glücklich? Beinahe. Aber gottseidank ist da nichts Süßliches dran, versichert Rezensentin Anja Robert. Das verhindert der lakonische Stil des Autors ebenso wie seine freundlichen Beschreibungen einer Familie mit "proletarischem "Charme" und ohne Abitur-Selbstverständlichkeiten, erklärt sie. Der Alltag der Familie Bukowski könnte, so der Eindruck, den die Rezensentin in ihrer warmherzigen Besprechung vermittelt, so manchem wohlstandstverwahrlosten Sprössling besser gefallen als ein schicker Urlaub sonstwo.