Tilman Spreckelsen liest diese für ihn gelungene Auswahl mit dreizehn Märchen von Hans Christian Andersen mit Sympathie für die vom dänischen Märchenerzähler in die Welt geworfenen Wesen voller Träume und Moral. Faszinierend scheinen ihm die Texte bis heute, zumal wenn sie illustriert sind von einem der produktivsten DDR-Buch-Künstler, wie Spreckelsen erläutert. Werner Klemkes Bilder scheinen dem Rezensenten sowohl die Zartheit als auch die Brutalität in den Texten gut wiederzugeben, obwohl Klemke im Ganzen das Harmlose favorisiert, wie er feststellt. Vor allem die Bilder zu dem weniger bekannnten, etwas schaurigen Märchen "Der Schatten" haben ihn beeindruckt. Klemke finde den "angemessen unheimlichen" Ausdruck, ohne grell zu werden, meint Spreckelsen. Auch die witzigen Momente in den Texten vermag der Künstler laut Rezensent festzuhalten.