Heino Jaeger - Ein zerbrechliches Gemüth
- Koch-Schmidt-Wilhelm GbR
- 2025
- Gebunden
- 110 Seiten
- ISBN 9783948137939
"Alte Häuser werden abgerissen. Ganze Straßenbilder verschwinden. Jede Woche ein Hochhaus. Die Raddampfer nach Harburg hat man mir bereits genommen. Statt dessen gibt es immer mehr Kofferradios, immer mehr Neonlicht, immer mehr Menschen, die modern denken und in hellen, freundlichen Räumen wohnen.“
Heino Jaeger, 1938 – 1997, der dies 1961 schrieb, verwandelte sein Leiden an der Welt der Nachkriegsjahre und der vorangegangenen Jahrzehnte bald darauf in skurrile, rätselvolle Zeichnungen und Gemälde und in geniale, ebenso komische wie beunruhigende Radioepisoden. Die hier vorgelegten Briefe und Dokumente, interessant auch als Zeugnisse ihrer Zeit, zeigen den künftigen Großkünstler im Entstehen.
Heino Jaeger (1938–1997) war ein deutscher Künstler, der
Loriot äußerte sich bewundernd über Heino Jaeger und sagte: „Wie konnte es geschehen, dass Heino Jaeger 25 Jahre ein Geheimtipp blieb? Wir haben ihn wohl nicht verdient.“ (Badische Zeitung+12Wikipedia+12SR.de+12)
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