- Gans Verlag
- 2025
- Gebunden
- 304 Seiten
- ISBN 9783946392644
Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Dabei kristallisieren sich thematische Schwerpunkte heraus.
Der Blick des Kritikers, der in Rumänien geboren wurde, als das Land noch »Sozialistische Republik« hieß, gleitet stets nach dem sogenannten europäischen Osten. Autorinnen und Autoren, die er bespricht oder interviewt, schreiben oder schrieben auf Polnisch, Serbisch, Slowenisch, Slowakisch, Ukrainisch, Ungarisch, Rumänisch oder Russisch. Andere wiederum auf Deutsch, haben aber rumäniendeutsche oder ostdeutsche Biografien. Nicht selten waren sie von den Totalitarismen des 20. Jahrhunderts direkt oder indirekt betroffen.
Der Kritiker sucht dabei auch
Weitere Schwerpunkte sind jüdisches Leben und Schreiben sowie die moderne Erfahrung der Migration und Integration. Und wenn die Gegenwart den Text einholt oder diesen sogar veranlasst, dann steckt sie in tiefen Krisen: in einer Pandemie oder im Krieg. Der Band enthält Texte u. a. zu Anneliese Botond, E. E. Cummings, Werner Hamacher, Mila Haugová, Wolfgang Hilbig, Judith Herzberg, Franz Hodjak, Eugène Ionesco, Marianna Kijanowska, Wulf Kirsten, Ryszard Krynicki, Monica Lovinescu, Agi Mishol, Rainer René Mueller, Ronya Othmann, Dana Ranga, Tomaž Šalamun, Werner Söllner, Wisława Szymborska, Alexander Sinowjew und Ernest Wichner
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