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Skram, Amalie. Die Leute vom Hellemyr. 4 Bände. Guggolz Verlag, 2022.

Amalie Skram

Die Leute vom Hellemyr. 4 Bände

  • Guggolz Verlag
  • 2022
  • Gebunden
  • 1200 Seiten
  • ISBN 9783945370384
Übersetzung: Christel Hildebrandt / Gabriele Haefs / Nora Pröfrock
Band 1 "Sjur Gabriel" (aus dem Norwegischen übersetzt und Nachwort von Christel Hildebrandt), Band 2 "Zwei Freunde" (übersetzt und Nachwort von Nora Pröfrock), Band 3 "S. G. Myre" (übersetzt von Christel Hildebrandt, Nachwort von Gunnar Staalesen) und Band 4 "Die nächste Generation" (übersetzt und Nachwort von Gabriele Haefs). Amalie Skram (1846-1905) schrieb mit den vier Bänden von "Die Leute vom Hellemyr" zwischen 1887 und 1895 ein naturalistisches Hauptwerk der norwegischen Literatur, das bis heute viel gelesen wird. Es verfolgt den Niedergang einer Familie nahe Bergen, die sich gegen ihr Unglück und einen schlechten Ruf auflehnt, doch bis in die nachfolgenden Generationen immer wieder davon eingeholt wird. In einem breitgefächerten Epochenbild begegnen wir Oline und Sjur
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Gabriel, die ihren Lebensunterhalt als Fischer und Bauern bestreiten, aber in der Gemeinde als unzuverlässige Trinker bekannt sind. Sivert, der Enkel, leidet darunter und entflieht dieser Enge, indem er zur See fährt - doch noch seine Kinder Severin und Sofie spüren die äußeren wie inneren Auswirkungen der familiären Stigmatisierung. Die unausweichlichen Zwänge der gesellschaftlichen Verhältnisse, aber auch die Last der Vererbung über Generationen hinweg schildert Skram schonungslos und scheut sich nicht, die elende Situation der Frauen auszumalen. Ihr Blick richtet sich auf die sozialen Strukturen, die sie auch in der Ausprägung verschiedener Dialekte scharfsinnig durchleuchtet. Der derbe Striledialekt, bei Fischern und Bauern um Bergen herum verbreitet, trifft auf einen gemäßigten Dialekt der Bergenser Stadtbevölkerung. Eine Herausforderung für die Übersetzung.

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