- Edition A.B.Fischer
- 2017
- Taschenbuch
- 199 Seiten
- ISBN 9783937434810
Zürich als Literaturstadt hat eine offensichtliche und eine verborgene Dimension. Die offensichtliche ist das jahrhundertelange Anregen literarischer Hochleistungen. Die Manesse-Handschrift, die Idyllen Salomon Gessners, die Geheimen Tagebücher Lavaters, Gottfried Kellers Erzählungen von Seldwyla gehören dazu. Der junge Robert Walser erfuhr in Zürich die Leiden eines Büroangestellten und verarbeitete sie in seiner rätselhaften Prosa. Thomas Mann schrieb an seinem Joseph-Roman. Hugo Ball erfand Dada und James Joyce empfing in Zürich die Idee des Ulysses. Max Frisch begab sich auf herausfordernde Identitätssuche. Die verborgene Dimension: Kaum jemand verortet diese Vielfalt in Zürich. Als europäisches literarisches Zentrum macht sich Zürich klein. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert war Zürich
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