- Rüffer&Rub Sachbuchverlag
- 2021
- Gebunden
- 258 Seiten
- ISBN 9783906304823
Der Komponist und Musiker Daniel Fueter legt die dritte Textsammlung vor, in der er über Musik und Gesellschaft nachdenkt; dieses Mal insbesondere über den Wert der Musikbildung.
Wir leben unter der Herrschaft der Zahl, der Quantifizierung. Werte, die nicht in Zahlen zu fassen sind, Standpunkte, die nicht Gewinnoptimierung zur Grundlage haben, sind zu quantités négligeables geworden – Peanuts, die in der Bilanz zu vernachlässigen sind. Behauptungen ersetzen Informationen, der Gedankenaustausch reduziert sich auf Daumen rauf oder runter, Vorurteile werden in der virtuellen Gemeinschaft Gleichgesinnter zementiert. Immer öfter werden auch die Funktion der Musik und insbesondere der Nutzen der Musikbildung infrage gestellt.
In zwölf Texten setzt sich
Daniel Fueters Überlegungen zur Musikpädagogik lassen Exemplarisches aufleuchten, sodass sie auch Leserinnen und Leser erreichen, die Musik nicht zum Zentrum ihres Berufslebens gemacht haben. Darin folgt er wiederum Robert Schumann, der seine Regeln nicht nur auf das Musikleben, sondern auch auf das Zusammenleben hin formuliert hat.
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