- Pfeil, Dr. Friedrich
- 2025
- Taschenbuch
- 320 Seiten
- ISBN 9783899372991
Aufgrund der langjährigen geologischen Tätigkeit auf dem Gebiet des Geoparks ist der Autor mit der zugehörigen Erdgeschichte sehr gut vertraut. Bereits 2004 kam der Autor, damals noch als Teilnehmer einer Exkursion, das erste Mal in Kontakt mit der äußerst spannenden Erdgeschichte des damals noch nichtexistierenden Geoparks. Nach zwei Urlauben in der Region (Sauerland und Edersee) war es um den Autoren geschehen. Schnell hatte es ihm die Erdgeschichte und Landschaft angetan. Obwohl der Autor meist weit außerhalb des Geoparks und oft international als Geologe tätig ist, zog es ihn immer wieder in die Region. 2015 gab sich für den Autoren erstmalig die Möglichkeit Exkursion und Fortbildungen für
Der circa 3700 Quadratkilometer große Geopark GrenzWelten bietet in 10 konzeptionellen Geopark-Regionen 120 Ausflugsziele und Lernorte, in denen 400 Millionen Jahre Erd- und Landschaftsgeschichte vom Rheinischen Schiefergebirge im Westen zur Niederhessischen Senke im Osten spannend erlebt werden können. Für jede Geopark-Region wurden Besucher-Angebote mit speziellen Schwerpunkten entwickelt. Zusätzlich sind dem Autor mittlerweile weit über 720 geologische Aufschlüsse und Zeugnisse des Jahrhunderte alten Bergbaus im Geopark bekannt. Diese große Anzahl an geologischen, paläontologischen, mineralogischen und bergbaulichen Zeugnissen und Denkmäler machte es unmöglich, den Geopark in einem einzigen Band der Wanderungen in die Erdgeschichte zu beschreiben. Die geographische Aufteilung des Geoparks in das Sauerland und Rothaargebirge im Westen, die Hessische Senke und den Habichtswald im Osten sowie den Burgwald und den Kellerwald im Süden bot die Möglichkeit, die Erdgeschichte des Geoparks auf drei Bände zu verteilen. Aber selbst diese Aufteilung reicht nicht aus, um das gesamte erdgeschichtliche Inventar des Geoparks darzustellen. Deshalb konnten bei weitem nicht alle dem Autoren bekannten geologischen Zeugnisse und Denkmäler berücksichtigt werden. Die vorgestellten Exkursionspunkte stellen damit nur eine kleine Auswahl dar. Die Auswahl wurde aufgrund des erdgeschichtlichen Interesses, dem (momentanen) Erhaltungszustand und der (momentanen) Erreichbarkeit gewählt. Alle öffentlich nicht zugänglichen Zeugnisse und Denkmäler, sowie im Betrieb stehende Steinbrüche und Gruben und die meisten schwer zu erreichenden Exkursionspunkte wurden nicht berücksichtigt. Thomas Pawellek
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