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Georges Bataille / Gerd Bergfleth. Nietzsche und der Wille zur Chance - Atheologische Summe III. Matthes & Seitz Berlin, 2005.

Georges Bataille

Nietzsche und der Wille zur Chance

Atheologische Summe III
  • Matthes und Seitz
  • 2006
  • Gebunden
  • 392 Seiten
  • ISBN 9783882218589
Herausgeber: Bergfleth, Gerd
Übersetzung: Bergfleth, Gerd
Aus dem Französischen übersetzt und mit einem Nachwort von Gerd Bergfleth. Nach dem 1. Band, "Die innere Erfahrung", und dem 2. Band, "Die Freundschaft" setzt sich Georges Bataille in "Nietzsche und der Wille zur Macht", dem 3. Band seiner "Atheologischen Summe", mit dem Denken Nietzsches auseinander. Im Unterschied zur wissenschaftlichen Leseart Nietzsches, kühl und distanziert, wagt es Bataille, Nietzsche aufzunehmen und Konsequenzen aus ihm zu ziehen: "Nietzsche schrieb mit seinem Blut: wer ihn kritisiert, oder besser, ihn erprobt, kann es nur, indem er auch seinerseits blutet." So schafft Bataille einen neuen Raum für das Nachdenken nicht existentialistisch, sondern existentiell. Von Nietzsche ausgehend geht er über ihn hinaus und fesselt den Leser mit Fragen, die Wunden aufreißen. Im Zentrum steht die Frage nach der Möglichkeit von Spiritualität jenseits aller Religionen. Bataille bleibt Metaphysiker, verweist aber
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auf eine umgekehrte Transzendenz, eine Transzendenz, die nicht ins Jenseits, sondern mitten ins Irdische hineinführt. Literarisch bricht Bataille in diesem erstmals 1945 erschienenen Buch die klassische Form, um, Foucault zufolge, "auszudrücken, was vor ihm noch niemandem auszudrücken gelungen ist".

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