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Glöckler, Michaela. Macht in der zwischenmenschlichen Beziehung - Grundlagen einer Erziehung zur Konfliktbewältigung. Mayer, Johannes Verlag, 2008.

Michaela Glöckler

Macht in der zwischenmenschlichen Beziehung

Grundlagen einer Erziehung zur Konfliktbewältigung
  • Mayer, Johannes Verlag
  • 2008
  • Taschenbuch
  • 320 Seiten
  • ISBN 9783867830010

Wege zur KonfliktfähigkeitWo immer der Mensch tätig wird, verändert er die Welt und greift damit in Lebensbedingungen und Handlungsabläufe anderer Menschen ein. Er kann gar nicht handeln, ohne zu verändern, zu beeinflussen, das heißt ohne „Macht“ auszuüben. Die Frage ist nur, wie weisheitsvoll, schön oder konstruktiv seine Handlungen erlebt werden. Menschliche Beziehungen leben einerseits im Spannungsfeld persönlicher Erwartungen und Ansprüche und andererseits im Spannungsfeld sozialer Rücksichtnahme und von Leben und Arbeit geforderter Sachzwänge. Konflikte zeigen symptomatisch an, wie kompliziert und schmerzhaft hier Lernprozesse sind oder sein können. Die Autorin beschreibt an vielen Beispielen, wie es oftmals die unliebsamen Ereignisse sind, die Anlass geben, aufzuwachen, etwas Notwendiges

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zu lernen, einen neuen Schritt zu wagen, sich zu ändern, um letztlich „menschlicher“ zu werden. Und sie legt überzeugend dar, dass kein Konflikt ein Selbstzweck ist. Immer ist er auch Mittel zur Arbeit an uns selbst und Aufruf, unser Menschenverständnis zu erweitern, um uns und die Welt neu sehen zu lernen. Beziehungen und ihre Pflege, aber auch deren Störungen stehen im Zentrum jeder Biographie. Sie bereichern das Leben, in dem sie Kraft, Licht und Wärme geben können und Grundlage sind für beglückende Formen der Zusammenarbeit. So ist es nur zu verständlich, dass – wenn Gegenteiliges der Fall ist – Probleme und Konflikte in diesem Bereich das Leben der Betroffenen belasten und lähmen, ja bis in Krankheit und Tod hineinführen können. Dabei spielt die Macht, die wir übereinander haben, gegen- oder füreinander ausüben, eine zentrale Rolle. Das Buch ist das Ergebnis einer während zwanzig Jahren immer wieder durch die Arbeit geforderten Beschäftigung mit dieser Thematik. Dabei stand stets die Frage im Vordergrund, was Erziehung und Selbsterziehung beitragen können, um Machtkonflikten in Beziehungskrisen vorbeugen zu können oder – wenn sie schon unvermeidlich sind – sie doch zumindest bewältigen zu helfen.

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