Rezensentin Sylvia Staude ist ganz froh, dass Garry Disher den Actionpegel nicht hochdreht, zutrauen würde sie's ihm, aber der Autor passt sich seinem runtergedimmten Constable Hirschhausen an, meint sie. Unterhaltsam findet Staude die Hirschhausen-Krimis auch so, wenn sie "fast unmerklich" Tempo zulegen, verschiedene Handlungsfäden spinnen (über Wäschediebe, vernachlässigte Kinder oder austickende Farmer), Australiens Landschaft in Szene setzen und allerhand Typen beschreiben. So auch hier. Disher erweist sich wiederum als eher nüchterner Erzähler und fabelhafter Stilist, so Staude.