- Daimon
- 2025
- Taschenbuch
- 280 Seiten
- ISBN 9783856303921
Die Sieben Todsünden (Stolz, Zorn, Eifersucht, Trägheit, Wollust, Geiz und Völlerei) sind so alt wie die Menschheit und in ihren Erscheinungsformen so allgegenwärtig und alltäglich, dass keiner bei einer ehrlichen Selbstprüfung von sich behaupten kann, frei davon zu sein. Zur Lehre von den Todsünden, wie sie die Kirchenväter verstanden haben, finden wir heute kaum mehr Zugang. Doch wenn wir sie als psychologische Wahrheit, als eine Darstellung des Schattens – wie C.G. Jung ihn definierte – verstehen, dann erweist sie sich als sehr aktuell. Sie verweist, so verstanden, nicht mehr auf einen allgemeingültigen Wertekatalog, sondern schult unsere Fähigkeit, das Dunkle in unserem eigenen Inneren zu erkennen: das,
„Wer also eine Antwort haben will auf das heute gestellte Problem des Bösen, der bedarf in erster Linie einer gründlichen Selbsterkenntnis, das heißt einer bestmöglichen Erkenntnis seiner Ganzheit. Er muss ohne Schonung wissen, wie viel des Guten er vermag und welcher Schandtaten er fähig ist, und er muss sich hüten, das eine für wirklich und das andere für Illusion zu halten.“ - C.G. Jung
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