- Phoibos Verlag
- 2015
- Gebunden
- 312 Seiten
- ISBN 9783851610765
Zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Bürgerkriegsjahr 1934 hat die Stadt Wien fast 65.000 Wohnungen geschaffen. Der Gesamtbestand an Wohnungen der Stadt wurde um 11% erhöht – in 15 Jahren, die zu den schwierigsten der Republik gehören. Mit den in den Gemeindebauten untergebrachten Einrichtungen – von Kindergärten und Wäschereien über Geschäfte, Kaffeehäuser und Büchereien bis hin zu Kinos und Theatern – ist die Sozialdemokratie im Stadtbild fest verankert.
„Wenn wir einmal nicht mehr sind, werden die Steine für uns sprechen“: Das war der berühmte Kernsatz der Rede von Bürgermeister Karl Seitz zur Eröffnung des Karl Marx-Hofes. Im heutigen Österreich sind die furchtbaren Kämpfe der
Band II, „Aus den Mitteln der Wohnbausteuer“, führt den Leser direkt zu den schönsten Gemeindebauten der Stadt: Eingebettet in fünfzehn Spaziergänge wird eine repräsentative Auswahl der interessantesten Häuser der Zwischenkriegszeit beschrieben, die von den besten Architekten ihrer Epoche in einer unglaublichen Vielfalt verwirklicht wurden. Eigens angefertigte Karten erleichtern die Orientierung; großzügige Fotoseiten, Anekdoten und Hintergrundartikel machen den Band zu weit mehr als einem Reiseführer durch die Vergangenheit und Gegenwart Wiens.
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