Jacques Lacan
Namen-des-Vaters
- Turia + Kant, Verlag
- 2026
- Taschenbuch
- 106 Seiten
- ISBN 9783851324501
In zwei kleinen Bänden wurden 2005 vier Texte Lacans erstmals veröffentlicht, die man als 'Schlüsseltexte und vorzügliche Zugänge zum Werk' bezeichnen kann, so dass, wie Hans-Dieter Gondek anlässlich der französichen Ausgabe schrieb, diese 'allen an Lacan Interessierten ohne jede Einschränkung ans Herz gelegt werden können'. Dieser erste der beiden Bände enthält zwei Texte: 'Le symbolique, l'imaginaire et le réel ist ein dermaßen wichtiger und grundlegender Text, dass es schwer zu begreifen ist, warum dieser Vortrag nicht bereits in den Écrits, der Sammlung der Schriften Lacans von 1966 bzw. in dem Erweiterungsband von 2001, Autres Écrits, veröffentlicht wurde.' (Hans- Dieter Gondek) In den 'Introductions aux Noms-du-Père' entwirft Lacan 1963 sein Konzept des 'Names des Vaters' in Abgrenzung zu Freud. ---- Klappentext der Originalausgabe des Herausgebers Jacques-Alain Miller: Der NAME-DES-VATERS, welch ein Erfolg! Dies spricht jeden an. Die Vaterschaft hat nur wenig an natürlicher Evidenz, sie ist als erstes ein Faktum der Kultur. 'Der NAME-DES-VATERS', sagt Lacan, 'erschafft die Funktion des Vaters.' Aber dann dieser Plural, woher kommt er? Er ist nicht heidnisch, er ist in der BIBEL. Derjenige, der
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