Stepha Quitterer ist mit ihrem zweiten Jugendroman ein seltenes Kunstwerk gelungen, meint Rezensentin Karin Hahn: Die Verschwisterung von spannungsreicher Action und engagierter Didaktik. Wie ihre zwei Helden Pepe und sein neuer Freund, der Oktopus, hat auch sie eine klare Mission, mit der sie nicht hinterm Berg hält: Während der Oktopus dringend zu einer wichtigen Konferenz im Südchinesischen Meer gelangen muss, wozu er Pepes tatkräftige Hilfe benötigt, will Quitterer über die grauenerregenden Folgen der Meeresverschmutzung durch Plastik aufklären. Sie tut dies mit Nachdruck, Humor und erzählerischem Geschick, überaus originell, spannend und fantasiereich, wenngleich streng genommen nichts in diesem Buch ausgedacht ist. Oktopusse sind tatsächlich wahnsinnig clever, Deutschland exportiert wirklich wie der Bösewicht in "Pepe und der Oktopus" Müll in Massen, und die Bedrohung der Weltmeere durch die Algenallianz ist absolut real, betont die Rezensentin. Dieses Buch schafft vieles zugleich: Es unterhält, informiert, appelliert und macht Mut zum Handeln!