- Wallstein Verlag GmbH
- 2025
- Gebunden
- 425 Seiten
- ISBN 9783835391710
Im 17. Jahrhundert beginnt der Aufstieg des modernen Vertrags als privatrechtliche Handlungsform. Vertragstypen des römischen Rechts werden nun in einen allgemeinen Vertragsbegriff überführt.
Die Konjunktur des Vertrags zeigt sich interdiskursiv in Recht, Philosophie, Politik und Literatur und kulminiert um 1800 in einer umfassenden Präsenz auch in nichtjuridischen Bereichen: Kommunikation und Intersubjektivität werden kontraktual konzipiert, ästhetische, politische und historische Gesellschaften von Friedrich Schiller nach dem ›Muster des Bundes‹ entworfen und verliebte Romanfiguren träumen in Goethes Wahlverwandtschaften eher vom Kontrakt, als von einer Liebesnacht. Sigrid G. Köhler zeichnet diese Konjunktur aus literaturund kulturwissenschaftlicher Perspektive nach. Sie untersucht Texte der Klassik und Romantik von Friedrich Schillers Briefen über die
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