Rezensent Fritz Göttler fühlt sich von Kerstin Guldens Jugendroman an Morton Rhues "Die Welle" erinnert. Auch bei Gulden wird die Klasse zum Experimentierraum, wenn die Schüler versuchen, ihren Energiekonsum mit einer App herunterzufahren, und auch hier geht es um totalitäre Macht, wenn die App zur kontrollierenden Instanz wird, analysiert Göttler. Darüber hinaus liefere die Autorin alles, was zu einem Jugendroman dazugehört: Liebe, Eifersucht, der Kampf um Anerkennung. Wie eine solche Kontroll-App unser aktuell noch spielerisches App-Verständnis verändern würde, fragt der Rezensent zum Schluss gespannt.