Peter Tornbergs geschmeidige Übersetzung findet das Lob der Rezensentin Susanne Klingenstein, die ansonsten kaum ein gutes Haar lässt an dieser deutschen Veröffentlichung des ursprünglich 1901 erschienenen Science-Fiction-Romans Matthew Phipps Shiels. Seinerzeit mag das Buch ja einflussreich gewesen sein, konzediert Klingenstein, aber heute bringt einem diese Geschichte des Wissenschaftlers Adam Jeffson, der erst den Nordpol erkundet, anschließend als vermeintlich einziger Überlebender einer weltweiten Katastrophe - Schuld hat die titelgebende purpurne Wolke - durch die Länder streift, um schließlich in den Armen einer Sultanstochter sein Glück zu finden, nicht mehr viel. Wie auf einer Eisenbahnfahrt werden uns eine Reihe geläufiger Attraktionen präsentiert, führt die Rezensentin aus, außerdem lernen wir gleichfalls nicht ganz neue Lektionen wie die, dass der Mensch nicht Gott nacheifern solle. Wenn die Erzählung während einer Schiffsreise zur Ruhe kommt, ist sie sogar ganz schön, findet Klingenstein, insgesamt aber beschreibt sie die Lektüre als trocken Brot.