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- Matthes & Seitz Verlag
- 2025
- Gebunden
- 298 Seiten
- ISBN 9783751820837
Grenzen sind in einer globalisierten Welt zum Dauerthema geworden: Die Überwindung von Grenzen wird zum Versprechen wie zum panischen Schrecken, und die Annahme, dass in einer von abstraktem Geld gesteuerten digitalen Welt Grenzen einfach verschwinden, ist eine so irrige wie weit verbreitete Vorstellung. Doch Grenzen sind weit mehr als das, im Begriff der Liminalität oder Grenzhaftigkeit erweisen sie sich als ein unhintergehbares Phänomen individueller und sozialer Selbstgestaltung. Tatsächlich ist Liminalität konstitutiv für die Selbsterfahrung unserer eigenen physischen Grenzen, für die Anwesenheit des Todes im Leben oder für unsere heterogene psychische Befindlichkeit und Identität. Die Funktion von Grenzen als Hindernis löst sich dadurch nicht auf, aber es
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wird sichtbar, dass Liminalität sich ständig wandelt und neue Gestalt annimmt.
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