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- Matthes & Seitz Verlag
- 2026
- Gebunden
- 302 Seiten
- ISBN 9783751810760
Seit über einem Vierteljahrhundert erfindet die "Skeptikerin der sprachlichen Konvention" Anne Weber sich und ihr Ausdrucksmittel mit jedem Buch neu. Sie lauscht der Muttersprache Deutsch sowie dem für sie zur Heimat gewordenen Französisch die Tücken und Finessen ab, entdeckt im Alltag und Kleinen das jeweils Ungewöhnliche, Heroische, um all dem die Form zuteilwerden zu lassen, die ihm eignet. Dazu braucht es nicht nur Neugierde und Entschlossenheit, es braucht vor allem, wie Anne Weber in ihren Reden und Essays über Literatur, Kunst und Sprache beweist, den Mut, das eigene Gewissen und Wissen beständig zu hinterfragen - denn nur so ist man imstande, den Standpunkt einzunehmen, von "wo in weiter Ferne etwas Unergründliches zu sehen ist". Ob in erzählender
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Form, in biografischen Annäherungen oder poetischen Essays - stets sucht Anne Weber nach jener Balance zwischen Nähe und Distanz, die Denken erst in Bewegung bringt.
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