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Kusnezow, Anatoli. Babyn Jar - Roman eines Augenzeugen. Matthes & Seitz Verlag, 2026.

Anatoli Kusnezow

Babyn Jar

Roman eines Augenzeugen
  • Matthes & Seitz Verlag
  • 2026
  • Gebunden
  • 520 Seiten
  • ISBN 9783751810425
Übersetzung: Christiane Körner
Aus dem Russischen neu übersetzt von Christiane Körner. Mit einem Nachwort des Historikers Bert Hoppe, das die geschichtlichen Ereignisse nachzeichnet. Und einem Nachwort der Autorin Kateryna Mishchenko, die sich mit Kusnezows Werk vor dem Hintergrund der russischen Invasion in der Ukraine 2022 auseinandersetzt. "Alles in diesem Buch ist wahr" - mit diesen Worten beginnt Anatoli Kusnezows literarisches Dokument über eines der furchtbarsten Verbrechen der deutschen Besatzung: das Massaker von Babyn Jar. Im September 1941 wurden in einer Schlucht nahe Kyjiw innerhalb von zwei Tagen mehr als 33 000 jüdische Männer, Frauen und Kinder von den Nationalsozialisten ermordet. Kusnezow, damals zwölf Jahre alt, erlebte den deutschen Einmarsch, die Terrorherrschaft der Besatzer und
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die Rückeroberung durch die Rote Armee aus nächster Nähe. Jahrzehnte später schuf er mit "Babyn Jar" ein Werk, das von hemmungslosen Grausamkeiten erzählt, von Hunger, Angst und Überleben. In der Sowjetunion wurde "Babyn Jar" zensiert, erst nach Kusnezows Flucht in den Westen konnte der Text in vollständiger Fassung erscheinen - mit jenen Passagen, die gestrichen worden waren, und jenen, die er sich damals selbst nicht zu schreiben getraut hatte.

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