Rezensent Gerald Braunberger kann mit dem Buch von Jan Greitens Ansätze im Geldwesen in die Historie zurückverfolgen. Zwei Dutzend Geldtheoretiker, von Oresmius bis Schumpeter, stellt der Autor laut Braunberger vor. Die Beschränkung scheint dem Rezensenten sinnvoll und notwendig, wenngleich natürlich auch diskutabel. Nachdem er sich durch Greitens' etwas allzu umfangreiche begriffliche und methodische Überlegungen geackert hat, liest Braunberger historische und biografische Hintergründe zu den Autoren und kommt schließlich zur Diskussion einzelner Texte. Besonders bemerkenswert erscheint ihm die Behandlung Jean Bodins und des Sächsischen Münzstreits im Band.