Giovanni Boccaccio
Die Klage der Madonna Fiammetta
Übersetzt und mit einem Nachwort von Franziska Meier
- Manesse Verlag
- 2025
- Gebunden
- 432 Seiten
- ISBN 9783717525899
Übersetzung: Franziska Meier
Aus dem Italienischen von Franziska Meier und Jochen Reichel. Mit einem Nachwort von Franziska Meier. Neuübersetzung zum 650. Todestag des Autors am 21.12.2025 Liebesfreud und Liebesleid, Feier und Kritik des schusswütigen Eros verschränken sich in diesem grandiosen Monolog einer begehrenden Frau auf das Reizvollste. Liebt er mich so wie ich ihn - abgöttisch? Vor dieser Frage steht Fiammetta. Ja, es war Liebe auf den ersten Blick, die ihr und Panfilo zuteilgeworden ist, ein schrecklich-schönes Himmelsgeschenk, das nach zehrendem Verlangen in nächtlichen Wonnen gipfelte. Doch was hat ihn dazu bewogen, ausgerechnet dann abzureisen? Und was kann ihn dazu bewegen, zu ihr zurückzukehren? Liebesfreud und Liebesleid, Feier und
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Kritik des schusswütigen Amor verschränken sich in diesem grandiosen Monolog einer begehrenden Frau auf das Reizvollste. Mit Boccaccios "Klage der Madonna Fiammetta" beginnt die große Tradition der psychologischen Erzählkunst in der Weltliteratur. Die in Inbrunst Entflammte schwärmt, schmachtet und verzehrt sich, leidet, zweifelt und verzweifelt, um schließlich doch wieder zu hoffen ... Indem sie ganz unverblümt sowohl von ihrer Liebestollheit als auch von ihrem Liebeskummer erzählt, offenbart sie - bis dahin beispiellos in der christlich-abendländischen Dichtung - intimste weibliche Herzensregungen. Im Furor ihrer Klagen und Anklagen manifestiert sich "das Recht der Frauen auf eine eigene Stimme, einen eigenen Körper, auf das Ausleben ihrer Sexualität", so Franziska Meier im Nachwort.
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