- Bautz, Traugott
- 2025
- Taschenbuch
- 256 Seiten
- ISBN 9783689110314
Der philosophische Teil des ökologischen Diskurses ist überfrachtet von einem alten, romantischen Topos: Der Mensch habe sich von einer ursprünglichen Verwurzelung im Absoluten der Natur entfremdet, darin die Ausbeutung derselben ermöglicht, und nun gelte es, diese Verwurzelung wiederherzustellen. Eine seiner heutigen Formen findet sich in der Öko-Phänomenologie. Die These dieses Buches aber ist: Schon die Diagnose der ökologischen Katastrophe setzt jene „Entfremdung“ voraus, gegen die die Öko-Mimesis vergeblich ankämpft. Über einen Paten der Öko-Phänomenologie, Merleau-Ponty, werden die Weichenstellungen dieses Diskurses rekonstruiert, die in den Problemen der Kantschen Transzendentalphilosophie ihren Anfang nehmen. Aber von Merleau-Pontys Frühwerk tun sich zwei Wege auf: Der eine führt über David Abram
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