Allzu viel Spaß hat Rezensentin Lara Sielmann nicht mit dem Partysommer in New York, den Marlowe Granados in ihrem Buch entwirft. Die beiden Hauptfiguren, Isis und Gala, feiern in New Yorker Clubs, lernen wir, sonst machen sie nicht allzu viel und sie kennen die richtigen Leute, vor allem Männer, um sich das leisten zu können. Zwischendurch, "fernab von Lärm und Glamour", wird es auch einmal ruhiger und nachdenklicher, beschreibt Sielmann, und man lernt das eine oder andere über die Vergangenheit der Freundinnen. Hochstimmung kommt bei der Lektüre allerdings eher nicht auf, findet die Rezensentin, dazu sind die Figuren zu grob gezeichnet, ihr Innenleben klischeehaft. Auch für New York bekommt man beim Lesen kein Gefühl, so Sielmann, für die sich außerdem die angestrebte Leichtigkeit nicht einlöst, was möglicherweise an der umständlichen Übersetzung liegt. Insgesamt ist das Buch ganz klar nicht Sielmanns Party.