Nichts für Freunde der hochliterarischen Kargheit, dafür umso mehr etwas für alle, die beim Lesen gern aus dem Sinnlich-Vollen schöpfen, ist Peter Pranges neuer Roman, meint Rezensent Dirk Fuhrig. Prange erzählt vor dem Hintergrund der Belle Époque der vorletzten Jahrhundertwende eine Liebesgeschichte, in der eine High-Society-Britin, ein deutscher Ingenieur und - Fuhrigs Liebling - ein französischer Spitzenkoch zentrale Rollen einnehmen. In erster Linie ist dieses Buch laut Rezensent süffige Gefühlsliteratur. Wer darauf und auf prunkvolle Settings für romantische Abenteuer steht, der wird hier glücklich werden und außerdem noch einiges über die Welt der Gründerzeitära lernen, so das dezidiert positive Fazit.