"Ins Grübeln" kommt Manfred Kriener bei der Lektüre dieses Buchs über den World Wildlife Fund, den der Autor Wilfried Huismann in seinem - von Klagen überzogenen - Buch so scharf und grundlegend attackiert, dass vom positiven Image der Tierschutzorganisation kaum etwas übrig bleibt. In einigen Punkten muss Kriener dem Autor durchaus Recht geben, die Lachsfarmen des norwegischen Aquakultur-Konzerns Marine Harvest etwa kann man einfach nicht "grünwaschen", wie es der WWF tut, und Elefantenjäger Juan Carlos gibt auch keinen besonders glaubwürdigen Tierschutz-Präsidenten ab. Aber andererseits denkt Kriener an all die WWF-Leute in Hamburg ("Das sind doch die Guten. Eigentlich."), kratzt sich am Kopf und begreift, dass die Lage kompliziert sind: "Wer kann schon beurteilen, was in indischen Tigerreservaten los ist."