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Kay Möller. Die Außenpolitik der Volksrepublik China 1949 – 2004 - Eine Einführung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005.

Kay Möller

Die Außenpolitik der Volksrepublik China 1949 - 2004

Eine Einführung
  • VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • 2005
  • Taschenbuch
  • 284 Seiten
  • ISBN 9783531141206
Chinas Außenpolitik war in der Ära Mao Zedong (1949 - 1976) mit Unabhängigkeit und Sicherheit von zwei widersprüchlichen Grundsätzen geprägt, ein Linienstreit, der in den sechziger Jahren zum Bruch mit Moskau und 1972 zu einer spektakulären Annäherung an die USA führte. Deng Xiaoping versuchte ab 1978 diesen Widerspruch mit einem Bekenntnis zu Interdependenz und wirtschaftlicher Öffnung aufzulösen. Auch 2004 ist Peking weder mit seinem engeren Umfeld zufrieden, in dem viele Akteure unausgesprochen oder offen gegen eine "chinesische Gefahr" rüsten, noch mit einer von den USA dominierten Welt. Sichtbarster Ausdruck der unterstellten Beeinträchtigung des eigenen Großmachtanspruchs ist die anhaltende, unabhängige Existenz der "abtrünnigen Provinz" Taiwan.

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